Lange Zeit war Malaysia ein großer Kritiker des Bitcoin und anderer Kryptowährungen. Neuesten Erkenntnissen zufolge soll sich die Meinung bei mindestens einer Person aus der malaysischen Regierung gewandelt haben und nun der Wille bestehen, Kryptos zu regulieren. Andere Quellen behaupten, Malaysia wolle BTC sogar zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklären.

Bitcoin in Malaysia bald gesetzliches Zahlungsmittel?

Das malaysische Ministerium für Kommunikation und Multimedia (KKMM) soll nach Informationen regionaler Medien eine Regulierung von Kryptowährungen anstreben. So wolle man Malaysia zu einer prächtigen Zukunft verhelfen.

Bitcoin kaufen mit Paypal » Die 3 besten Anbieter (2022)
In diesem Test zeigen wir unsere Erfahrungen zu den 3 besten Anbietern um Bitcoin mit Paypal zu kaufen.

Datuk Zahidi Zainul Abidin, der stellvertretende Vorsitzende des Ministeriums, bat die Gesetzgebung um die Legalisierung bestimmter Anwendungsbereiche von Kryptowährungen wie im Fall von NFTs.

Der Grund dafür sei deren Rolle bei heranwachsenden Generationen. Zusätzlich möchte das KKMM junge Personen in der Krypto-Branche fördern. Obwohl die endgültige Entscheidung von der malaysischen Zentralbank und der Wertpapieraufsichtsbehörde abhänge, möchte Abidin die Industrie der digitalen Währungen zunehmend unterstützen.

Laut Abidin sind Kryptowährungen das “Geschäfts- und Finanzprogramm der Zukunft, insbesondere für junge Menschen von heute.”

Mit der bisher ablehnenden Haltung des Staates vernachlässige Malaysia sowohl die Chancen für sich selbst, als auch für seine Jugend.

Andere Quellen – darunter Bloomberg und lokale Medien – meldeten, dass Abidin nicht nur eine Regulierung und Förderung von Kryptowährungen vorschlug, sondern sogar forderte, den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen.

Folgt in Malaysia der Richtungswechsel in Sachen Kryptowährungen?

Malaysia war bislang überhaupt nicht für seine positive Meinung zu Kryptowährungen bekannt. Bilder aus dem Sommer des vergangenen Jahres gingen um die Welt, in denen Behörden ASIC-Miner im Wert von mehreren Millionen US-Dollar mit einer Walze vernichteten.

Dass Staaten einen plötzlichen Richtungswechsel einlegen, wenn es um Bitcoin und andere Kryptos geht, ist absolut nichts Neues. Erst kürzlich erlebten wir ein solches Ereignis in Russland.

Krypto-Mining: Russland als neue Bitcoin-Hochburg?
Nach geplantem Krypto-Verbot ändert Putin seine Meinung und öffnet sich dem Krypto-Mining. Wird Russland eine neue Bitcoin-Hochburg?

Es ist noch keine zwei Wochen her, dass der malaysische Finanzminister Bitcoin und Ethereum für illegal erklärte, da sie die grundlegenden Anforderungen einer Währung nicht erfüllen würden. So sagte Finanzminister Aziz am zehnten März:

Im Allgemeinen sind digitale Vermögenswerte kein gutes Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel. Dies liegt daran, dass sie anfällig für volatile Preisschwankungen aufgrund spekulativer Investitionen sind und an Skalierbarkeit mangeln. Das Risiko des Diebstahls durch von Cyberbedrohungen besteht.

Bislang sei vor allem eine CBDC interessant. Malaysia arbeite bereits an der möglichen Veröffentlichung eines digitalen Ringgit.

Eine Kehrtwende könne in Malaysia durch das Potenzial des Bitcoin-Minings verursacht werden, so vermuten einige Analysten und Twitter Nutzer – ganz ähnlich wie in Russland.

Fraglich bleibt, ob die Position des stellvertretenden Ministers Abidin in Malaysia Gehör findet. Bleibt er mit seiner Meinung ein Einzelkämpfer, könnten seine Bitten wirkungslos bleiben.

Die 13 besten Krypto-Börsen 2022

In unserem Börsenvergleich findest du die besten 13 Anbieter, um Kryptowährungen wie Bitcoin einfach und sicher zu kaufen.