Twitter hat angekündigt, in Zukunft Twitter-Zahlungen zu implementieren. Mit der Tip-Funktion ermöglicht der Kurznachrichtendienst nun die Vergabe von Trinkgeldern an Content-Creator. Auch bezüglich NFTs gibt es erfreuliche Nachrichten.

Twitter-Nutzer mit Apples iOS-Gerät können jetzt Trinkgelddienste von Drittanbietern mit ihrem Profil auf der Social-Media-Website verbinden. Dazu gehört die Möglichkeit, sowohl Bitcoin Adressen als auch Lightning Network-Adressen zu verknüpfen.

Die Tip-Funktion wird heute in der iOS-App von Twitter eingeführt. Bald soll dies auch für Android-Systeme verfügbar sein. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt.

Twitter hatte Bitcoin-Zahlungen bereits vor Monaten angekündigt

Jack Dorsey, Twitter-CEO und Gründer des Zahlungsdienstleisters Square, hatte bereits im Juni erklärt, dass es nur noch eine Frage der Zeit wäre, bis Twitter Bitcoin-Zahlungen implementieren würde.

Das Lightning Network ist eine "Second Layer"-Technologie, die es den Nutzern ermöglicht, schnellere und kostengünstigere Bitcoin-Transaktionen durchzuführen.

Erst durch das Lightning-Network werden auch Mikrotransaktionen mit BTC gebührenmäßig erschwinglich. Dorsey selbst investierte 2018 in die 2,5-Millionen-Dollar-Startkapitalrunde von Lightning Labs.

Auch ansonsten ist Dorsey als Bitcoin-Anhänger bekannt. Im Oktober 2020 hatte Square BTC im Wert von rund 50 Millionen USD erworben. Bereits im November 2017 akzeptierte Square testweise Bitcoin Zahlungen für ausgewählte Unternehmen.

Auch Twitter verfällt dem NFT-Hype

Gleichzeitig kündigte Twitter heute an, dass man auch eine Verifizierungsfunktion für NFTs (Non-Fungible-Token) einführen wird. Einen festen Termin hat Twitter diesbezüglich allerdings noch nicht bekannt gegeben.

NFTs sind seit Monaten im Hype. So werden CryptoPunks teilweise für zweistellige Millionenbeträge veräußert. Der Aufstieg der NFT geht also weiter.

Bitcoin Kurs erholt sich stark

Derweil hat sich der Bitcoin Kurs nach einem kurzfristigen Rücksetzer auf unter 40.000 US-Dollar wieder erholt. Die Erholung begann bereits vor der Twitter-Meldung. So notiert die größte und älteste Kryptowährung nun bei rund 44.500 US-Dollar.

Unter anderem die Evergrande-Krise setzt den gesamten Finanzsektor unter Druck – so auch den Kryptomarkt. In unserer aktuellen Marktanalyse haben wir den Bitcoin Kurs ebenso wie den ETH Kurs näher erörtert.

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