Elon Musk, der reichste Mann der Welt, wurde eine Zeit lang des Scherzes halber als „CEO von Dogecoin“ gehandelt. Doch sein Fokus scheint sich laut einem Tweet und seiner Profilbeschreibung nun geändert zu haben.

Elon Musk änderte seine Profilbeschreibung auf Twitter zu nur einem Wort: Bitcoin. Diese Aktion und ein einziger Tweet, welcher BTC nicht mal erwähnte, reichten aus, um den Bitcoin Kurs binnen kürzester Zeit um mehr als 4.000 USD zu steigern.

Während die Krypto-Szene wild spekuliert, zeigt sich, wie viel Einfluss ein einziger Mensch auf ganze Märkte haben kann. Denn das Auslösen von massiven Preissteigerungen durch Elon Musk, konnten wir schon öfter bei Dogecoin (DOGE) beobachten.

Elon Musk, sein Twitter-Account und die Auswirkungen auf Bitcoin

Vor rund einer Stunde änderte Elon Musk (@elonmusk) auf Twitter seine Profilbeschreibung zu einem einzigen Wort: Bitcoin. Diese Aktion gepaart mit einem Tweet reichte aus, um den Bitcoin Kurs in kürzester Zeit um mehr als 4.000 USD zu steigern (Stand: Zeitpunkt dieses Artikels).

Quelle: Twitter

„Rückblickend war es unvermeidlich“, tweetete Musk, ehe der Bitcoin Markt durchzudrehen schien. Von rund 33.000 USD ging es binnen kürzester Zeit auf über 37.500 USD. Wohl gemerkt: Elon Musk hat nicht angekündigt, dass er in Bitcoin investiert habe oder dergleichen!

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Preissteigerung um mehr als 4.000 USD bei Bitcoin

Es ist erstaunlich, wie ein einziger Mensch so derart viel Einfluss auf die Preisentwicklung eines Assets haben kann, welches von vielen Experten als „auf dem Weg zum Major Asset“ angesehen wird. Ein Asset, welches als Safe Haven, als Wertspeicher gilt.

Wir wollen hier nicht so weit gehen und Marktmanipulation in den Raum werfen. Aber solcherlei Aktionen von Musk sind – zugegeben – fragwürdig und ein Stück weit unverantwortlich. Es geht dabei weniger um die Tatsache, dass Bitcoin pumpt. Sondern eher darum, dass diese Preisbewegung höchstwahrscheinlich kaum Nachhaltigkeit besitzt.

Quelle: Tradingview

Aktuell sitzt der Preis noch an der Widerstandszone bei 38.150 USD. Da der Kaufdruck aber offenbar lediglich durch die Angst, etwas zu verpassen zustande kam, darf die Nachhaltigkeit dieser Preisbewegung zurecht infrage gestellt werden. Ebenso wie die Motive von Elon Musk, wobei wir solche Aktionen ja durchaus schon kennen vom – scherzhaften – „Dogecoin CEO“.

Gerade in einer Zeit, in der Privatanleger organisiert Börsenkurse beeinflussen, um es „den großen Instituten“ so richtig „zu zeigen“, erscheinen solche Aktionen bezogen auf Bitcoin und Co. eher als schlechte Publicity. Denn in unregulierten Märkten gibt es keinen Schutz mehr vor finanziellen Schäden, nur weil ein Milliardär sich einen Scherz oder Ähnliches erlaubt.

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Schlusswort: Ein Pump bleibt ein Pump

Natürlich gibt es dennoch Grund zu feiern. Denn wenn Bitcoin steigt, dann steigt er. Und in der Zukunft wird auch keiner mehr danach fragen, was da los war. Wer Handel an den Finanzmärkten betreibt, ganz gleich, ob traditionell oder Krypto, geht Verlustrisiken ein. Doch diese Risiken sollten niemals in der Hand eines einzigen Menschen liegen. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch!