Die spanische Bankengruppe BBVA hat bekannt gegeben, dass ihr Ableger in der Schweiz in Zukunft den Handel mit Bitcoin und Co. als Service anbieten werde. Ebenso werden Finanzdienstleistungen mit Kryptowährungen für die Kunden der Bank möglich sein. Und die portugiesische Zentralbank hat zwei Krypto-Börsen mit einer offiziellen staatlichen Lizenz ausgestattet. 

Die international tätige Großbank BBVA wird ab sofort schweizerischen Kunden den Handel mit Bitcoin und Co. ermöglichen. Dabei wird der Service über die Bank abgewickelt und sich zuerst auf Bitcoin beschränken, jedoch sollen bald auch andere Kryptos handelbar sein. Der CEO der BBVA Schweiz, Alfonso Gómez, sagte nach der sechsmonatigen Probephase nun zum Start des Service:
Die stufenweise Einführung hat der BBVA Schweiz ermöglicht, den Service des Betriebs zu testen und dabei die Sicherheit zu verbessern. Ebenfalls konnte dadurch ein starkes Interesse der Investoren für [Bitcoin und Co.] erkannt werden, besonders um ihre Portfolios zu diversifizieren, und das trotz der Volatilität und hohen Risiken.
Für die Kunden wird der Handel von Bitcoin komplett in die Banking-App integriert werden. So können die Kunden den Kursverlauf und die Werte ihrer Portfolios bestens im Blick haben. Ganz wie bei den traditionellen Anlageformen wie Fonds oder Aktien ist der Handel also einfach und übersichtlich gestaltet. Um den Service bestmöglich für ihre Kunden anzupassen, kooperiert die BBVA auch mit einigen Krypto Börsen.

Bitcoin genauso handelbar wie traditionelle Assets

So soll gesichert sein, dass die Kunden zu jeder Zeit ohne Verzögerungen ihre Werte in Krypto jederzeit in Euro oder jede andere beliebige Währung tauschen können. Dies gilt natürlich auch für den Tausch in die entgegengesetzte Richtung. So möchte die BBVA laut Gómez die Qualität und Sicherheit des traditionellen Bankwesens in die Welt der „neuen“ Kryptowährungen und digitalen Assets bringen.
Ein weiterer Ausbau der Kryptoservices der Bank wird schon überlegt und hängt wohl vor allem davon ab, wie gut der Service von den Kunden angenommen wird und welche regulatorischen Schritte in den jeweiligen Ländern bis dahin noch gesetzlich verankert werden.

Portugal mit offiziellen Lizenzen für Börsen

Eine andere News hinsichtlich Adoption von Bitcoin und Co. kommt zurzeit aus Portugal: Dort hat die Zentralbank zwei portugiesische Börsen, nämlich Criptoloja und Mind the Coin, als offizielle Serviceanbieter für den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen lizenziert. Die Entscheidung fiel nach einer neunmonatigen Verhandlungsphase.
Den beiden Börsen wird nun der Tausch, der Transfer und die Aufbewahrung von digitalen Assets auf portugiesischen Boden gestattet. Dabei sind die beiden genannten Börsen bisher die einzigen, die diesen Status von der Zentralbank von Portugal erhalten haben.

Der Adoptionszug fährt mit voller Kraft

Portugal hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als sehr kryptofreundliches Land aufgebaut.
Steuern auf Gewinne aus Kryptohandel fallen nur für professionelle Trader an.
Es lässt sich also sagen: Der Adoptionszug fährt mit voller Kraft weiter. Wie viele Schritte in diese Richtung wird es wohl noch in 2021 geben?

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