Big News aus den USA: Banken dürfen ab sofort Kryptowährungen verwahren und auch Verwahrungsdienste anbieten. Damit öffnet das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) die Türen für US Banken ihren Kunden neue Bitcoin Services anbieten zu können.

Eine Nachricht die aus deutscher Perspektive nicht überraschen dürfte, denn schon bereits seit Januar diesen Jahres ist die Kryptoverwahrung auch hierzulande für Banken erlaubt. Während wir hier noch auf Bitcoin Services von Banken warten stehen die US Großbanken vermutlich schon in den Startlöchern. Was das für Bitcoin bedeutet wollen wir uns nun gemeinsam anschauen.

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Die Bitcoin Banken Revolution Teil 2

Überraschend teilte Jonathan Gould, Senior Counsel der OCC, in einem öffentlichen Brief mit, dass es Banken nun erlaubt ist Bitcoin und andere Kryptowährungen zu verwahren. Damit öffnet sich für die US-Banken ein völlig neues Geschäftsfeld und macht Bitcoin damit für die Massen zugänglich.

„Der OCC erkennt an, dass mit der zunehmenden Technologisierung der Finanzmärkte wahrscheinlich ein zunehmender Bedarf an Banken und anderen Dienstleistungsanbietern bestehen wird, neue Technologien und innovative Wege zu nutzen, um traditionelle Dienstleistungen im Namen der Kunden anzubieten“, hieß es in dem Schreiben.

Damit könnte es nun eng werden für Coinbase, die zuvor exklusiv die Rechte genießen konnten in den USA Kryptoverwahrung anzubieten.

Ein Schritt der nicht wirklich überraschend ist, nachdem wir bereits in Deutschland die Bitcoin Banken Revolution erleben durften. Leider warten wir noch heute darauf, dass die Banken dieses Angebot auch nutzen bzw. ihren Kunden Bitcoin anbieten. Das hat sicherlich seine Gründe und könnte auch noch dauern, denn die Kryptoverwahrung ist nicht zu unterschätzen, nicht nur aus technischer Sicht.

America first: US Banken auf der Überholspur

In dem Schreiben wurde deutlich, dass sich ein echtes Angebot von treuhänderischen oder nicht-treuhänderischen Bitcoin Services noch hinauszögern könnte. Denn die Banken sollten „diese Aktivitäten im Einklang mit soliden Risikomanagement entwickeln und umsetzen und sie mit den allgemeinen Geschäftsplänen und Strategien der Bank in Einklang bringen“.

Brian Brooks, Leiter der OCC und ehemalige Coinbase Führungskraft, treibt damit ein weiteres Kapitel seiner kryptofreundlichen Reformen voran. Es zeigt sich, dass es durchaus Sinn macht auch Personen in die Entscheidungsgremien zu holen, die Expertise im Kryptoumfeld mit sich bringen.

Dass die Bitcoin Banken Revolution in den USA wohl schneller voranschreiten könnte als hierzulande ist zu erwarten. JPMorgan Chase, eine der größten Banken des Landes, bietet bereits länger Bankdienstleistungen für Kryptounternehmen an und setzt mit Coinbase und Gemini voll auf Bitcoin. Eine komplette Kehrtwende, die wir auch bei anderen Banken in den USA sehen.

Fazit: „You can not kill Bitcoin“

Bitcoin wird nicht länger bekämpft, sondern immer mehr versucht in das laufende System zu integrieren. Die Bestie soll gezähmt werden und vielleicht könnten die Banken dabei helfen.

Die Welt hat erkannt, dass es nicht länger Sinn macht Bitcoin zu vernichten, sondern zu versuchen es zu nutzen. Dies zeigt sich auch in der Payment Industrie, wo Paypal, Mastercard und Visa ebenfalls auf Kryptos setzen.

Die digitale Revolution wird durch die neuen Reformen auf jeden Fall einen weiteren Adoptions Boost erleben können, doch ob es wirklich die Idee von Satoshi war, die BTC in den Banken zu lagern darf bezweifelt werden.

Am Ende ist es aber auch jedem freigestellt sich zu entscheiden, wie er seine Kryptowährungen verwahrt. Wir empfehlen euch jedenfalls der eigene Herr euer Kryptos zu sein und eine geeignete Wallet zu nutzen. „Not your keys not your Coins“.

Fast heute vor 1 Jahr hat dieser US Senator den Grundstein für den großen Wandel gelegt und es ist ein tolles Abschlusswort für heute: „You can not kill Bitcoin“.

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[Bildquelle: Shutterstock]