Während Bitcoin auch weiterhin bei über 20.000 USD gehandelt wird, scheinen diese Preise weiterhin als günstig zu gelten. Grayscale Investments, Skybridge Capital und MicroStrategy jedenfalls befinden sich auch weiterhin im Kaufrausch.

Für Bitcoin (BTC) neigt sich ein historisches Jahr dem Ende zu. 2020 führte auf vielen Ebenen zu Durchbrüchen für die größte und erste, dezentrale Kryptowährung der Welt. Und noch vor Weihnachten kam dann der geschichtsträchtige Ausbruch über die Kursmarke von 20.000 USD.

Seit 16. Dezember 2020 schloss seither keine Tageskerze mehr unterhalb von 22.000 USD ab. Doch während manche Marktteilnehmer auf günstige Preise warten, kaufen andere Marktteilnehmer weiter fleißig ein. Für Grayscale Investments, Skybridge Capital oder auch MicroStrategy sind Preise oberhalb von 20.000 USD immer noch günstige Preise.

Wer braucht schon Dips: BTC Whales im Kaufrausch

Seit nunmehr 16. Dezember 2020 befindet sich der Bitcoin Kurs auf einem Stand von über 20.000 USD. Um genau zu sein, schloss keine Tageskerze seit dem 16. Dezember mehr unterhalb von 22.000 USD ab. Da wundern sich so manche Marktteilnehmer dann doch, wann denn mal ein „Dip“ zum Nachkaufen kommt.

Smart Money sieht dabei keinem Dip entgegen, wie es scheint. Stattdessen kaufen Grayscale Investments, Skybridge Capital und MicroStrategy beispielsweise einfach weiter munter ein. 20.000 USD und mehr pro BTC? Klingt für diese BTC Whales und auch andere Marktteilnehmer – nach wie vor – nach einem günstigen Preis.

Grayscale nähert sich insgesamt 600.000 BTC

Grayscale Investments fügte alleine am gestrigen 22. Dezember 2020 mehr als 12.000 BTC zum hauseigenen Bitcoin Trust (GBTC) hinzu. Das ist eine größere an BTC, als im Verlauf der gesamten Vorwoche hinzugefügt wurde.

Quelle: Bybt

Bei Grayscale muss fairerweise aber auch festgehalten werden, dass das Investmentunternehmen für Anteile am GBTC neben USD auch Bitcoin akzeptiert. Die Mengen, welche Grayscale einkauft, sind zwar immer noch riesig, aber nicht alle Bitcoins im Trust stammen auch von diesen Einkäufen.

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Skybridge Capital: Der Neuling im Wettkaufen

Skybridge Capital registrierte erst jüngst einen neuen Bitcoin Fund mit der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Und prompt meldete CEO Anthony Scaramucci den Kauf von BTC im Wert von 25 Mio. USD für den Fund.

Beeinflusst habe seine Entscheidung dabei der Kaufdrang der institutionellen Investoren und auch Michael Saylor. Der CEO der internationalen Aktiengesellschaft MicroStrategy adoptierte als Strategie zur Rücklagenbildung nämlich kurzum den Bitcoin Standard.

MicroStrategy kaufte 2020 Bitcoin für mehr als 1 Mrd. USD

Und wo wir schon von MicroStrategy sprechen: Das in seinem Marktsegment führende Unternehmen kaufte mittlerweile Bitcoin im Wert von 1,125 Mrd. USD. Zunächst im August und September 2020, zuletzt im Dezember.

MicroStrategy kaufte 29.646 BTC für 650 Mio. USD zu einem durchschnittlichen Preis von 21.925 USD.

MicroStrategy hält somit insgesamt 70.470 BTC, gekauft bei einem durchschnittlichen Preis von 15.964 USD pro Bitcoin. Das gab CEO Michael Saylor persönlich am 21. Dezember 2020 auf Twitter bekannt.

Schlusswort: Bitcoin scheint noch günstig

„Buy the dip“ ist immer leichter gesagt als getan. Und freilich haben die Wenigsten von uns auch nur annähernd die Geldmittel zur Verfügung, wie z.B. Grayscale, Skybridge oder MicroStrategy. Dennoch zeigt das Kaufverhalten dieser BTC Whales eine Sache ganz deutlich: Bitcoin (BTC) scheint selbst bei über 20.000 USD noch relativ günstig.