Bereits im Mai 2020 sagte der Wall Street Veteran und Milliardär Paul Tudor Jones, dass Bitcoin (BTC) ein „wertvolles Investment“ sei. In jüngsten Interviews stärkt der Investor mit seiner gewichtigen Meinung der größten Kryptowährung der Welt erneut den Rücken.

Der Wall Street Veteran Paul Tudor Jones sorgte bereits im Mai dieses Jahres für Aufsehen. Denn damals gab der Investor bekannt, dass er Bitcoin (BTC) für ein „wertvolles Investment“ hält. Und wenn Menschen wie Paul Tudor Jones sprechen, dann hört die Investmentwelt zu.

In jüngsten Interviews untermauerte und verstärkte Paul Tudor Jones nun seine Ansichten zu Bitcoin. So halte er selbst eine „Marktkapitalisierung von 500 Mrd. USD“ noch immer für den „falschen Preis, verglichen mit den Möglichkeiten“ von Bitcoin.

Bitcoin massiv unterbewertet

Die Situation für Bitcoin in der Investmentwelt könnte bullischer nicht sein. Milliardenschwere Investmentunternehmen wollen in BTC investieren oder tun dies bereits. Internationale Aktiengesellschaften adoptieren den Bitcoin Standard bei der Strategie zur Rücklagenbildung und sehen Fiatgeld als Wertverfall und unsicher an.

Und jüngst kommt Paul Tudor Jones in Interview erneut auf Bitcoin zu sprechen, nachdem er bereits im Mai 2020 für Aufsehen gesorgt hatte. Heute hält der Wall Street Veteran eine Marktkapitalisierung von selbst 500 Mrd. USD noch als unterbewertet, in einer Welt mit 90 Billionen US-Dollar in Aktien.

BTC wie frühe Investments in Google oder Apple

Doch das ist längst nicht alles. Paul Tudor Jones verglich Bitcoin in einem Interview mit frühen Investitionen in Google oder auch Apple. BTC erinnere Jones an „Internetaktien“ aus dem Jahr 1999. „Niemand wusste diese Aktien zu bewerten, aufgrund der Fülle an Möglichkeiten.“

Bitcoin ist der Vorreiter der Kryptowährungen […] Es hat diese historische Integrität innerhalb der digitalen Währungen, etwas das [Bitcoin] nicht zu nehmen ist. Und wegen der [Limitierung auf 21 Mio. BTC] könnte es die wertvollste Kryptowährungen sein.

Damals hatten nur Wenige eine grobe Ahnung davon, was aus dem Internet noch alles werden würde. Und heute stehen viele vor demselben Rätsel mit Bitcoin. Paul Tudor Jones denkt deshalb, dass eine Investition in BTC heute, einer Investition in bspw. Google damals gleichkommt.

Paul Tudor Jones setzt auf das „schnellste Pferd“

Der Wall Street Veteran sieht aber nicht nur Bitcoin am Krypto-Himmel. Ganz im Gegenteil: Er vergleicht Kryptowährungen mit Edelmetallen, wo es schließlich auch weit mehr als nur Gold oder Silber gibt.

[Kryptowährungen] könnten sehr ähnlich die Edelmetalle werden, wo es Gold als wertvollstes Edelmetall gibt und dann noch [Silber], Kupfer, Platin, Palladium, etc. Dann noch Industriemetalle, wie Blei, Aluminium, usw. Es wird wahrscheinlich wertvolle Kryptowährungen geben und Industrie-Kryptowährungen.

Doch während niemand genau weiß, was in 10 oder auch 20 Jahren sein wird, für Paul Tudor Jones gibt es aktuell nur ein „schnellstes Pferd“ bzw. den „Markennamen“ der Kryptowährungen: Bitcoin BTC. „Wenn ich eine Position eröffnen müsste, dann würde ich auf das schnellste Pferd setzen.“

Schlusswort zu Paul Tudor Jones

Paul Tudor Jones sieht in einem Interview mit Yahoo Finance aber für Bitcoin auch Schwierigkeiten durch die Regierungen und Zentralbanken. Denn diese werden seiner Meinung nach nicht einfach dabei zusehen, wie ihnen die Kontrolle entzogen wird. Er sieht deshalb Gefahren, ähnlich den Ereignissen rundum Gold in den 1930er Jahren.

Doch so weit ist es noch lange nicht und Bitcoin ist zusammen mit den Altcoins schon (zu weit?) gekommen. In diesem Sinne euch allen einen schönen restlichen Sonntag, frohes HODLen und einen tollen zweiten Advent.