Bitcoin Bullish – Zentralbanken am Abgrund und deren letzte Chance

Gute Aussichten für Bitcoin: lange haben die Zentralbanken die bereits stattfindenden Quantitativen Lockerungen (QE) bestritten oder klein geredet. Es wäre das letzte Mittel und wird nur im Notfall und mit Bedacht eingesetzt. Während der Covid-19 Pandemie waren diese Aussagen schnell Schnee von gestern und die großen Zentralbanken der Welt starteten die Gelddruckmaschinen in einem nie dagewesenen Ausmaß. Unterdessen steht schon der nächste Notfallplan und „letztes Mittel“ in den Startlöchern.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Kontrolle der Zinskurve und welche positiven Eigenschaften Bitcoin den Zentralbanken entgegensetzen kann.

Bitcoin vs. Fiat – QE an der Tagesordnung

Die Zentralbanken der Welt versuchen mit allen Mitteln die Wirtschaft anzukurbeln und mittlerweile sind quantitative Lockerungen an der Tagesordnung. Bereits vor der Coronakrise waren die Zinsen im Keller und es wurden, durch den indirekten Ankauf von Staatsanleihen, die Finanzierungskosten für den Staat und Unternehmen gesenkt.

Quantitative Lockerungen oder englisch „Quantitative Easing“ bezeichnet vor allem den Aufkauf von Wertpapieren und Staatsanleihen durch Zentralbanken. Damit bekommen die Groß- und Geschäftsbanken also eine direkte Finanzspritze, die sie wiederum an die Wirtschaft weitergeben. Außerdem wird durch QE der langfristige Kapitalmarktzins gedrückt.

Unternehmen und Banken können sich dadurch günstiger Kapital beschaffen, welches meistens weiter verliehen oder investiert wird. Im Notfall würde die Zentralbank wieder mehr Geld drucken um ihre überdimensionierten Ausgaben zu decken, was einem Teufelskreis ähnelt. Hier ist der klare Vorteil von Bitcoin anzumerken, denn bei Bitcoin kann die Geldmenge nicht einfach erhöht werden. Das System Bitcoin basiert nicht auf Schulden und ist langfristig die bessere Form von Geld.

Bereits letzte Woche berichteten wir über die guten Aussichten für den Bitcoin Kurs: Der Bitcoin Kurs und die 9.000 USD – Boden für den neuen Bullrun?

Auf der folgenden Grafik ist zu sehen, wie stark die amerikanische Zentralbank (FED) die monetäre Basis erhöhte. Der Startschuss zum Überdehnen dieser Basis fiel im Zuge der Finanzkrise ab 2007 / 2008.

Obwohl die Zentralbanken quantitative Lockerungen sogenannte „QE“ lange abstritten und als letzten Ausweg sahen, gibt es seit der weltweiten Wirtschaftskrise schon einen ganz anderen Horizont. Das nächste „letzte Mittel“ ist nämlich nun die volle Kontrolle der Zinskurve.

Gut für Bitcoin: Kontrolle der Zinskurve

Was bedeutet die Kontrolle der Zinskurve nun genau auch im Bezug auf Bitcoin? Mit der vollen Kontrolle der Zinskurve ist eine langfristige Festlegung der Renditen und Zinsen gemeint. Dabei legt die Zentralbank fest, welche Staatsanleihen mit verschiedenen Laufzeiten, bestimmte Renditen haben. Normalerweise sind diese Renditen für Staatsanleihen dem freien Markt ausgesetzt und variieren je nach Zustand und Umfeld der Wirtschaft, des Angebots und der Nachfrage.

Genau dies möchten Zentralbanken allerdings verhindern und durch ihre Marktmacht unterbinden. Sie möchten die Renditen über alle Laufzeiten hinweg steuern, da der Bedarf nach Kapital für Staaten und Unternehmen in der Coronakrise drastisch angestiegen ist. Zinsen bremsen die Erholung der Wirtschaft und sollen somit kontrolliert niedrig gehalten werden.

Bitcoin könnte von den langfristigen Folgen dieser Geldpolitik profitieren, denn am Ende von QE und Zinskurven steht immer die Anhebung der Geldmenge und somit eine Entwertung der Währungen. Hier kann Bitcoin klar punkten, denn nicht nur die Geldmenge ist festgelegt, sondern auch die Entwicklung der Geldmenge über die Zeit.

Das sehen mittlerweile auch viele Institutionelle Investoren und Hedgefonds ähnlich und sie investieren immer öfter einen Teil ihres Kapitals in Bitcoin. Lies dazu unseren Artikel „Bitcoin im Bann der institutionellen – Wie Grayscale für zusätzliche Verknappung sorgt.“

FED berät bereits über Zinskurvenkontrolle

In der letzten Sitzung der FED wurde bereits das Thema Zinskurvenkontrolle angesprochen, aber viele Finanzpolitiker und Notenbänker sehen diese kritisch. Allerdings haben diese Herrschaften auch die Quantitativen Lockerungen stark kritisiert um dann eine 180 Grad Wende hinzulegen. Je nach weltwirtschaftlicher Entwicklung ist die Zinskurvenkontrolle also nur eine Frage der Zeit.

Versuchskaninchen Japan – Zinskurve bereits unter Kontrolle

Die japanische Zentralbank benutzt diese Strategie bereits und das sogar einigermaßen erfolgreich. Allerdings hält die Bank of Japan auch doppelt so viele eigene Staatsanleihen als die FED oder EZB. Deswegen hat sie deutlich mehr Marktmacht und kann so die Staatsanleihen und Renditen besser beeinflussen. Die Zielrendite für eine japanische Staatsanleihe über 10 Jahre ist auf null Prozent festgelegt.

Fazit: Guter Nährboden für Bitcoin

Für Bitcoin ist die lockere Geldpolitik der Zentralbanken ein gute Nachricht, denn sie offenbart die offensichtlichen Schwächen des Fiatgeld-Systems. Die weltweiten Schulden türmen sich immer höher und niemand kann abschätzen wer und wie diese jemals zurückgezahlt werden sollen. Die Quittung bezahlen schon jetzt die normalen Durchschnittsmenschen über die Geldentwertung, während Großbanken und Aktien- und Finanzspekulanten sich die Taschen füllen. Bitcoin wurde genau aus diesen Beweggründen erfunden, nämlich im Zuge der großen Finanzkrise 2007/2008.

Wenn es euch jetzt in den Fingern juckt, werft eine Blick auf unsere neue B2Go Checkliste, mit der euch der Start in das Thema Bitcoin und Kryptowährungen sicher leichter fallen wird!

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[Bildquelle: Shutterstock]

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