Bitcoin erlebt aktuell eine nie dagewesene Nachfrage von Unternehmen und institutionellen Investoren. Nun zeigen auch große Banken wie Morgan Stanley ihr Interesse an dem digitalen Gold und investieren nun indirekt in BTC. Damit kommen langsam auch die wirklichen großen Player auf das Bitcoin Parkett und bestätigen das große Potenzial der ersten Kryptowährung.

Morgan Stanley ist ein US-amerikanisches Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen mit Hauptsitz in New York. Die Bank gehört zu den 30 Großbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als „systemisch bedeutsames Finanzinstitut“ eingestuft wurden. Durch solche Namen wird Bitcoin weiter legitimiert und auch für andere Banken interessanter und führt automatisch zu mehr Aufmerksamkeit.

Bank investiert indirekt in Bitcoin

Morgan Stanley hat nicht direkt in Bitcoin investiert, sondern seine Beteiligung an dem Unternehmen MicroStrategy Inc. auf mehr als 10,9 % aufgestockt. Das Investment fand Berichten zufolge letztes Jahr über die Investmentsparte von Morgan Stanley statt.

Laut Bloomberg hielt die Bank 792.627 Aktien von MicroStrategy bis Ende Dezember. Das wird durch einen offiziellen Bericht der US Securities and Exchange Commission bestätigt. MicroStrategy wird oft als inoffizieller Bitcoin ETF bezeichnet.

MicroStrategy mit Michael Saylor als BTC Pionier

Damit hat Morgan Stanley indirekt in Bitcoin investiert, denn MicroStrategy gehört aktuell zu den börsennotierten Unternehmen mit dem größten Anteil an BTC. Der CEO des Unternehmens, Michael Saylor, ist ein starker Befürworter von Bitcoin und nutzt jede Gelegenheit, um seine Zuversicht nach Außen zu tragen.

Insgesamt hält das Unternehmen 70.470 Bitcoin in einem Gegenwert von ca. 2.826.875.862 USD (ca. 3 Milliarden). Zudem hat Michael Saylor auch mit seinem privaten Vermögen ca. 170 Millionen USD in BTC investiert.

Durch diesen großen Schritt hat er auch weitere Unternehmen dazu ermutigt in das digitale Gold zu investieren. Zuletzt reagierte er auf einen Tweet von Elon Musk und versuchte ihm ein Investment in Bitcoin näher zu bringen. Sein Hauptargument war, dass Tesla aktuell über 1 Milliarde in US-Dollar hält und das Geld von der Inflation regelrecht aufgefressen wird.

Dabei hat er auch starke Worte von sich gegeben, die deutlich zeigen, wie überzeugt der CEO von Bitcoin ist:

Wenn Sie den begehrtesten Vermögenswert im Universum besitzen, warum würden Sie ihn jemals verkaufen?

Die MicroStrategy Aktie hat in diesem Jahr 37 % zugelegt. Verglichen mit einem Anstieg von 1,8 % im S&P 500 macht es deutlich, wie Investoren am traditionellen Markt auf das Investment in Bitcoin reagieren. Insgesamt hat die Aktie des Unternehmens nach dem ersten Investment in BTC um mehr als 300 % zugelegt.

Lesetipp: Bitcoin On-Chain: Glassnode Report KW 01/2021

Der Ansturm der institutionellen Investoren auf Bitcoin geht weiter

Doch auch laut Berichten von Grayscale wollen immer mehr institutionelle Investoren in BTC investieren. Das zu verwaltende Vermögen befindet sich weiterhin in einem starken Anstieg. Laut dem letzten Tweet des Unternehmens liegt das AUM (Assets Under Management) aktuell bei 28,4 Milliarden USD. 85 % dieser Summe wird im Grayscale Bitcoin Trust gehalten.

Bitcoin wird mittlerweile als Absicherung gegen die Unsicherheiten der Geldpolitik der Zentralbanken gehalten. Durch die aktuelle wirtschaftliche Problematik wurde die Geldmenge im letzten Jahr extrem erhöht. Somit verliert das Geld, das bereits in Umlauf war, an Wert und die Kaufkraft sinkt. Die starke Inflation wird große Teile von Vermögen verbrennen, daher auch die Flucht in Wertbeständige Assets wie Bitcoin.

Das ist wohl auch einer der Gründe warum der Bitcoin Kurs in den letzten Monaten so stark gestiegen ist und fast täglich ein neues Allzeithoch erreicht. Mittlerweile liegt der BTC Preis bei ca. 40.000 USD, also etwa beim doppelten des Allzeithochs von 2017.

Wir sind gespannt bis wohin die BTC Rally laufen wird, wann die Korrektur einsetzt und wie stark diese ausfallen wird. Weitere Informationen findest du in unserer Bitcoin Kurs Prognose 2021.