Mastercard und Paypal setzen auf Bitcoin & Kryptowährungen

Nachdem Paypal mit seiner Paxos Partnerschaft nun immer näher an eine Bitcoin und Krypto Integration in seiner E-Wallet rückt, meldet sich nach Visa nun auch Mastercard zu Wort und stellt sein Krypto-Programm vor. Ziel soll es sein, den Partnern durch die Ausgabe von Mastercard Kreditkarten die Ausgabe von Bitcoin & Co. zu erleichtern.

Krypto-Kreditkarten sind ein echter Trend und viele Anbieter locken mit interessanten Cashback Programmen, um ihre Karte zu nutzen. Durch das Wirecard Chaos hatten einige Anbieter kurzzeitige Probleme mit ihren Krypto-Kreditkarten, vielleicht bietet Mastercard mit dem neuen Programm die nötige Abhilfe. Was das für Bitcoin & Co. bedeuten könnte, gucken wir uns zum Ende an.

Unsere Favoriten in Sachen Krypto-Kreditkarten sind aktuell Crypto.com (50 USD Bonus, BITCOIN2GO) und Bitwala (20 EUR Willkommensbonus). Wirf ruhig einen Blick auf unsere Tests bevor du dich entscheidest.

Mastercard erkennt Potential von Bitcoin & Kryptowährungen

Dadurch, dass Bitcoin immer relevanter für institutionelle Investoren wird, scheint die Akzeptanz von Bitcoin und Kryptowährungen außer Frage. Was vor 3 Jahren noch mit Füßen getreten wurde, erfreut sich heute größter Beliebtheit und die Fintech-Branche ist im Krypto-Fieber.

Mastercard hat dieses Potential ebenfalls erkannt und reiht sich damit zu den Payment Königen Paypal und Visa. Beide fassen immer stärker Fuß im Krypto-Payment Bereich und nun zieht Mastercard weiter nach. Ein gutes Zeichen, dass die Payment Branche auf Kryptowährungen setzt, wenn man bedenkt, dass Bitcoin als P2P Electronic Cash System entwickelt wurde.

Außerdem ermöglichen Payment Dienstleister deutlich besseren Zugang zu den Finanzströmen und erleichtern die Akzeptanz von Bitcoin & Co. enorm. Dennoch auf Kosten eines Mittelsmanns, den BTC eigentlich nicht benötigt.

Mastercard Executive Vice President Raj Dhamodharan sagt hierzu in seinem offiziellen Statement:

„Der Markt für Krypto-Währungen reift weiter. Mastercard treibt ihn voran und schafft sichere und geschützte Erfahrungen für Verbraucher und Unternehmen in der heutigen digitalen Wirtschaft.“

Mit dem neuen Accelerator und Partnerprogramm will das Unternehmen neue Partner beim Wachstum und bei der internationalen Expansion unterstützen.

Wirex das erste Partnerunternehmen

In der Mastercard Ankündigung wurde auch gleich der erste „Principal Member“ Wirex vorgestellt. Das Krypto-Kreditkarten Unternehmen wird damit wohl auf seinen Karten künftig das Mastercard Logo präsentieren und dabei vollen Zugriff auf Mastercard Insights bekommen.

Dies verkündete das Fintech Startup auch in seinem Blog und drückte durch CEO Pavel Matveev seine Freude auf die Zusammenarbeit aus:

„Wir freuen uns sehr, dass Wirex das erste kryptobasierte Unternehmen ist, das eine Principal-Mitgliedschaft von Mastercard erhält.“

„Es repräsentiert ein wachsendes Interesse und eine wachsende Anerkennung für die Akzeptanz von Krypto-Währungen durch führende Gremien und Regulierungsbehörden. Dies wird uns helfen, unsere Vision zu verwirklichen und jedem die Möglichkeit zu geben, eine Welt zu erleben, in der alle Währungen, traditionelle und Krypto-Währungen, gleichberechtigt sind“

Paypal, Visa, Mastercard – Was bedeutet das für Bitcoin?

Wie schon in der Einleitung erwähnt ist Mastercard nicht das einzige Unternehmen, welches auf Bitcoin und Kryptowährungen in Sachen Payments setzt. Nachdem alle drei aus der Libra Association ausgestiegen sind, suchen sie immer mehr die Nähe zu den „echten“ Kryptowährungen.

Paypal soll stark daran interessiert sein, Bitcoin & Co. in seine E-Wallet einzubinden. Das wäre ein Meilenstein für die Bewegung der Kryptowährungen und könnte die Adoption deutlich nach vorne treiben.

Visa und Mastercard setzen derweil weiter auf ihre Kartenlösungen und versuchen es, Krypto-Startups leichter zu machen, ihre Dienste und damit BTC und Kryptowährungen in die Geschäfte zu bringen.

Adoptions und Kurs Boost durch Payment-Riesen?

Alle drei könnten Bitcoin einen ordentlichen Boost verschaffen. Vor allem an Akzeptanz mangelt es leider immer noch, wenn wir auf die direkte Bezahlung mit BTC schauen. Den „Bitcoin accepted here“ Sticker findet man nur in ausgewählten Geschäften und auch digital läuft es trotz Lieferando noch schleppend.

Wie sich das ganze im Bitcoin Kurs widerspiegelt, kann man sich nur ausmalen. Akzeptanz schafft Vertrauen, vielleicht ist dann BTC als Investment gerade in diesen wilden Zeiten auch wieder ein Thema bei den Massen. Sinn machen würde es. Denn wie wir in unserer Studie bewiesen haben, bietet BTC den optimalen Portfolio Risiko-Rendite-Mix. Dies kann das Portfolio nachweislich verbessern.

Du schaust lieber Videos als Artikel zu lesen? Dann schau auf meinem YouTube Kanal vorbei. Wenn du nichts mehr verpassen willst und nach weiteren Insights suchst, dann lohnt es sich auch unseren Telegram News & Insights Kanal zu abonnieren!

[Bildquelle: Shutterstock]

Wie sieht deine Reaktion aus?
Like4
Bullish2
Bearish0
REKT0
Lustig1
Wichtig1
HODL3
Buy Bitcoin0
Schreib uns dein Feedback