Die zu PayPal gehörende, mobile Zahlungsplattform Venmo unterstützt nun offiziell den Kauf, das Halten und den Verkauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, direkt aus der App heraus. Die Transaktionen von Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash laufen weiterhin über den offiziellen PayPal-Partner Paxos. 

Seitdem der Zahlungsdienstleister PayPal im vergangenen Herbst 2020 die Unterstützung für Kryptowährungen bekannt gab, hat sich Einiges getan. Zwar können nach wie vor nur US-amerikanische Bürger auf das Angebot von zugreifen, doch das wird sich ändern. Einen weiterer wichtiger Schritt ist die jetzige Unterstützung für den Kauf, das Halten und das Verkaufen von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Bitcoin Cash (BCH) über die mobile Zahlungsplattform Venmo.

Rund 70 Millionen Nutzer in den USA sind nämlich jetzt in der Lage die genannten Kryptowährungen bequem über die mobile Applikation von Venmo zu handeln. Die Handelsaktionen können dann auch mit Freunden über dein eingebauten Social Feed geteilt werden. Startet eine neue Welle der Adoption für Bitcoin?

PayPal integriert Handel mit Kryptowährung in Venmo

PayPal sorgt für neue Schlagzeilen in Sachen Kryptowährungen. Denn wenngleich nach wie vor nur US-amerikanische Bürger auf das Angebot von Kryptowährungen via PayPal zugreifen können, die Adoption wird dadurch dennoch vorangetrieben. Die jetzige Integration von BTC, ETH, LTC und BCH in die mobile Zahlungsplattform Venmo erweitert diese potenzielle Adoption auf weitere Millionen von Nutzern.

Kryptowährungen auf Venmo sind ein neuer Weg für die Venmo-Community die Welt der digitalen Assets zu erkunden. Es spielt keine Rolle, wie weit du bist in deiner eigenen Krypto-Reise, auf Venmo findest du eine hilfsbereite Community zum gemeinsamen Lernen und Erkunden, innerhalb eines vertrauenswürdigen Umfelds.

Der Mindestbetrag zum Kauf von Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash liegt dabei bei 1 US-Dollar und die Transaktionen werden über den offiziellen PayPal-Partner Paxos abgewickelt. Venmo selbst kommt auf rund 70 Mio. Nutzer, vorrangig jüngere Menschen, welche die mobile Applikation zur Abwicklungen täglicher Geschäfte nutzen. Handelsaktionen mit Kryptowährungen können dann mit Freunden über den integrierten Social Feed geteilt werden. Marketing für Bitcoin & Co. in der App selbst, sozusagen.

Lesetipp: Bühne frei für den „Britcoin“: Großbritannien forscht mit neuer Taskforce an eigener Kryptowährung

Potenzielle Adoption via Venmo bullisch für Bitcoin?

Laut Angaben von Venmo sollen bereits mehr als 30 % der Nutzer angefangen haben Kryptowährungen zu kaufen. 20 % während der anhaltenden Covid-19-Pandemie. Das lässt noch etwa 49 Millionen Nutzer übrig, die bisher keine Berührung mit Kryptowährungen hatten. Das ist ein ordentliches Potenzial für die Kryptomärkte. Der Bitcoin Kurs zeigt sich hingegen mit Preisen unterhalb von 60.000 USD, nachdem ein Abverkauf am vergangenen Wochenende den Preis auf zeitweise 50.931 USD drückte.

Quelle: Tradingview

Lesetipp: Bitcoin Kurs Prognose 2021: Wie realistisch sind 100.000 USD pro BTC?

Die weitere Kursentwicklung im Bitcoin Kurs hängt kurzfristig betrachtet vom Marktverhalten in der Preisspanne von rund 51.000 bis 55.200 USD ab. Ein Fall unter 50.000 USD würde denkbar weitere Abverkäufe nach sich ziehen. Der Bullenmarkt selbst würde dadurch aber erwartungsgemäß nicht ins Wanken geraten. Marktzyklen sind schon alleine aufgrund der vorherrschenden Emotionen am Markt relativ robust. Potenzielle Adoption in Millionenhöhe bei Venmo könnte jedenfalls für frische bullische Impulse sorgen.

Schlusswort

Die Services von PayPal und Venmo bezüglich Bitcoin und anderer Kryptowährungen gelten aufgrund verschiedener Faktoren als umstritten. Als unumstritten hingegen gilt die potenziell positive Auswirkung auf die Adoption von digitalen Assets, welche via Netzwerkeffekte dann auch am Markt spürbar wird.