SkyBridge Capital, das Investmentunternehmen von Anthony Scaramucci, fuhr Verluste durch die Ereignisse rundum GameStop ein. Doch das ist für das Unternehmen lediglich ein weiterer Beleg dafür, dass Bitcoin funktioniert.

Es dürfte in der traditionellen Finanzwelt aktuell nicht viele Themen geben, die an den Ereignissen rundum GameStop vorbeikommen. Und selbst SkyBridge Capital kommt an dem Thema nicht vorbei und verlor durch die Ereignisse sogar Geld.

Doch eben das, was passierte, ist für Anthony Scaramucci und sein Investmentunternehmen nur ein weiterer Beleg dafür, dass Bitcoin funktioniert. „Wir beobachten die Französische Revolution der Finanzen.“

Auch SkyBridge Capital verlor Geld durch das GameStop-Fiasko

SkyBridge Capital COO Brett Messing gab jüngst bekannt, dass das Investmentunternehmen in den Hedgefonds Melvin Capital investiert ist. Eben jener Hedgefonds, der durch einen abgesprochenen Short Squeeze bei GameStop rund 3 Mrd. USD verlor. Okay, okay! Der Reihe nach.

Zunächst also: Was ist ein Short Squeeze? An der Börse können sog. Leerverkäufe von Wertpapieren geschehen. Dabei werden Wertpapiere vorab verkauft und darauf spekuliert, diese später zu einem günstigeren Preis kaufen zu können.

Wenn solche Leerverkäufe durch stark steigende Preise zum Glattstellen gezwungen werden, spricht der Fachjargon von einem Short Squeeze. Die Leerverkäufer müssen dann die Aktien mit Verlust kaufen, um ihre Positionen zu schließen.

Auf Reddit sprachen sich Nutzer ab, um den Preis der GameStop-Aktie massiv zu pumpen. Melvin Capital hatte Leerverkäufe laufen und wurde durch die Aktionen von Privatanlegern um 3 Mrd. USD erleichtert. SkyBridge Capital wiederum ist in den Hedgefonds investiert und verlor so auch Geld. Die genaue Summe ist unbekannt.

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Ereignisse rundum Gamestop sind Beleg dafür, dass Bitcoin funktioniert

SkyBridge Capital ist zeitgleich auch in Bitcoin investiert und eröffnete jüngst einen neuen Fonds basierend auf BTC. Gründer und CEO Anthony Scaramucci ist obendrein ein echter Bitcoin-Bulle geworden. Er sieht die Ereignisse rundum GameStop als weiteren Beleg dafür, dass Bitcoin funktioniert.

Die Ereignisse rundum GameStop sind noch mehr Belege dafür, dass Bitcoin funktioniert. Wie willst du diese dezentrale Masse stoppen?

Nun, Bitcoin selbst hat mit GameStop oder diesen Ereignissen herzlich wenig zu tun. Aber die Aktionen am Markt geschahen in einer dezentralisierten Form, da es keine einzelne Instanz gab, welche die Kontrolle über die Aktion hatte. Und hier ist dann durchaus die Verbindung zu Bitcoin gegeben.

Schlusswort

Wir wollen an dieser Stelle gar nicht näher auf die Ereignisse rundum GameStop eingehen. Doch was die Ereignisse in der Tat gezeigt haben ist, dass die Märkte nicht mehr nur von Eliten beherrscht werden. Und auch, dass dezentralisierte Ansätze stark disruptiv wirken können. Eben ganz so, wie auch Bitcoin für das traditionelle Finanzsystem disruptiv ist.