Bitcoin und Ethereum vor dem Ausbruch? BTC und ETH Charts zeigen mögliche Erholungssignale

Die Kryptomärkte könnten sich in einer schrittweisen Erholung befinden, angeführt durch Bitcoin und Ethereum. Die beiden größten Kryptowährungen der Welt zeigen nach einem historischen Abverkauf im Bitcoin Kurs mögliche Erholungssignale, was den Gesamtmarkt deutlich grüner stimmt, als in der jüngeren Vergangenheit.

Nach einem historischen Abverkauf im Bitcoin Kurs rutschten die Kryptomärkte in mehreren Wellen an Panikverkäufen teils dramatisch in die Tiefe. Der Abverkauf bei BTC selbst ist dabei vom fundamentalen Ausmaß mit dem Black Swan Event aus dem März 2020 vergleichbar. Doch nun scheint es zu möglichen Erholungssignalen zu kommen, wenngleich weiterer Verkaufsdruck nicht auszuschließen ist.

Angeführt würde diese Erholung von Bitcoin und Ethereum. Eine Fortsetzung des Ausperformens von BTC durch ETH ist dabei nicht auszuschließen, unterbrach die signifikante Korrektur doch die Hochkonjunktur bei Altcoins. Doch zunächst müssen Käufer in beiden Kursen wiedererlangte Stärke beweisen und kritische Widerstände zurückerobern.

Bitcoin Kurs vor dem Ausbruch? Wiederanstieg mit Widerständen gepflastert

Der Bitcoin Kurs musste einen historischen Abverkauf hinnehmen, der auf Ebene der On-Chain Daten mit dem Black Swan Event aus dem März 2020 vergleichbar ist. Der Bullenmarkt wurde bereits totgesagt. Wenngleich das stark bullische Bild auf den Charts durchaus gestört wirkt, scheinen sich Zeichen einer Erholung breitzumachen.

Bitcoin (BTC) im TageschartQuelle: Tradingview

Im Tageschart von BTC entdecken wir einen vermeintlichen symmetrischen Triangel. Dieses Chartmuster gilt als neutral, setzt aber öfter übergeordnete Trends fort. Zeitgleich scheint sich der BTC Preis über eine wöchentliche Widerstandszone bei 38.150 USD zu bewegen. Ein entschlossener Ausbruch aus dem Triangel wäre ein starkes Erholungssignal.

Stablecoin Supply Ratio (SSR) von GlassnodeQuelle: Glassnode

Der Wiederaufstieg zu 1 Billion USD an Marktkapitalisierung dürfte aber steinig werden. Denn oberhalb des Triangels warten auf den Bitcoin Kurs bereits der 20- und der 200- Tage gleitende Durchschnitt und 40.000 bis 42.000 USD gilt ohnehin als kritische Widerstandszone. Doch an den Seitenlinien wartet mit einer immer noch auf Rekordtief sitzenden Stablecoin Supply Ratio (SSR) genug Treibstoff für pumpende Preise.

Ethereum mit der scheinbar schnelleren Erholung

Ethereum auf der anderen Seite scheint eine generell schnellere Erholung zu erleben. Zwar ist der ETH Preis weiter unter 3.000 oder gar 4.000 USD, dafür hielt der 200-Tage gleitende Durchschnitt. Und die Käufer in ETH scheinen zudem die 20- und 50-Tage gleitenden Durchschnitte zurückerobern zu wollen.

Ethereum (ETH) im TageschartQuelle: Tradingview

Zum Zeitpunkt dieses Artikels erhob sich der Ethereum Kurs über eine Widerstandszone aus dem Tageschart bei 2.767 USD. Wichtig ist hier auf der womöglich bullische Bruch des 50-Tage gleitenden Durchschnitts. Für viele Marktteilnehmer wäre ein Abschluss oberhalb dieses Niveaus wohl eine Bestätigung eines intakten Aufwärtstrends.

Prozentualer Anteil der Gesamtmenge an Ethereum in Smart ContractsQuelle: Glassnode

Der Prozentsatz der Gesamtumlaufmenge an Ethereum in Smart Contracts blieb derweilen trotz des Abverkaufs oberhalb von 22,5 %. Dies ist ein starkes Zeichen, da ETH in Smart Contracts zunächst nur geringen, direkten Verkaufsdruck bedeutet.

Ohne Bestätigungen liegen weiter viele Szenarien auf dem Tisch

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und die Chartanalyse kann stets nur Wahrscheinlichkeiten aufzeigen. Bärische Szenarien gibt es sowohl bei Bitcoin, als auch bei Ethereum. Der Preis von BTC hätte bei 27.111 mit dem goldenen Fibonacci-Level eine weitere, tiefere Kursmarke. Und ETH würde bei einem Fall unter den 200-Tage gleitenden Durchschnitt wohl 1.440 USD – also das ehemalige Allzeithoch aus 2018 – besuchen.

Alle denkbaren Szenarien suchen dabei weiter nach Bestätigung. Aufgrund der weiteren bullischen Makrolage wären die angesprochen Erholungen aber durchaus denkbar. Und ein sich rasch erholender Kryptomarkt – das wissen wir aus dem März 2020 – ist etwas, mit dem gerechnet werden sollte.

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