EU sieht IOTA als Schlüsselelement für grüne Städte, Russland plant digitalen Rubel und Junge Investoren setzen auf Bitcoin

Die heutigen Themen der News2Go: Die Europäische Kommission hat IOTA als „Schlüsselinnovator“ für die Schaffung energieneutraler Städte anerkannt. Die russische Großbank Sberbank plant einen digitalen Rubel  als Stablecoin auszugeben. Junge Investoren investieren laut JPMorgan immer mehr in Bitcoin und sehen BTC als Sicheren Hafen an. Drei Themen, kurz und knackig, die News2Go!

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IOTA von EU als Schlüsselinnovator betrachtet

IOTA ist vom Innovationsradar der EU und dem geförderten Projekt CityxChange als Schlüsselinnovator für Smart Citys bezeichnet worden. Das vor allem in Deutschland bekannte DLT Projekt IOTA, soll dabei helfen grüne und energieeffiziente Städte zu verwalten. Dabei soll ein Peer-to-Peer Marktplatzes für den Handel mit erneuerbaren Energien innerhalb einer Stadt ermöglicht werden. Der europaweite Einsatz wird bis 2050 erwartet und soll die EU unabhängiger und eigenständiger machen.

Dem CityxChange übergeordneten Projekt „Horizont 2020“ stellt die EU insgesamt 80-Milliarden Euro zu Verfügung, um die Forschung in den Bereichen Verkehr und Energie voran zu treiben. Das stark finanzierte Programm soll sicherstellen, dass die Europäische Union weiterhin an der Spitze des globalen wissenschaftlichen Fortschritts steht und gleichzeitig das Zusammenleben in der EU stärkt.

Die Entwicklungsvorschläge der IOTA Foundation für die energieneutralen und intelligenten Städte von Morgen wurden bereits 2018 von der Europäischen Kommission genehmigt. Dabei ist IOTA an insgesamt 12 Aufgaben beteiligt, die von Projektmanagement über die Entwicklung und Planung, bis hin zur Nutzung und Verwaltung der vielen neuen Technologien einer Smart City reichen. Außerdem soll das IOTA Tangle automatische Kommunikation und Handel zwischen Gebäuden, Energieproduzenten und Nutzern übernehmen.

„Um solche P2P-Interaktionen ohne Zwischenschaltung einer dritten Partei zu ermöglichen, muss das Vertrauen zwischen Produzenten und Konsumenten aufrechterhalten werden. Die IOTA-Technologie trägt dazu bei, dieses Vertrauen zu erreichen, indem sie die Integrität aller Informationen gewährleistet, die über die beteiligten Akteure ausgetauscht werden.“

IOTA nutzt im Gegensatz zu allen anderen DLT Projekten und Kryptowährungen keine Blockchain und keinen Proof-of-Work oder Proof-of-Stake Konsensmechanismus. IOTA arbeitet mit einem gerichteten azyklischen Graphen (engl. Directed Acyclic Graph, kurz DAG oder „Tangle“) der deutlich skalierbarer und günstiger als die meisten anderen Systeme ist. Die native Währung von IOTA ist MIOTA und kann auf den meisten Kryptobörsen gehandelt werden.

Lesetipp: Was ist IOTA (MIOTA)? – Vision, Unternehmen und Technologie

Russland will den digitalen Rubel: Sberbank startet Stablecoin Projekt

Russlands größte Bank „Sberbank“ erwägt die Russlandweite Einführung eines Stablecoins nachdem grade vor ein paar Tagen ein wichtiges Kryptogesetz verabschiedet wurde. Dabei liegt hier offensichtlich ein klarer Zusammenhang vor, denn die Sberbank wartet schon seit 2018 auf rechtliche Klarheit und regulatorische Sicherheit.

Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Gesetz, dass Kryptowährungen einen Rechtsstatus als Investition verleiht, jedoch die Verwendung als Zahlungsmittel verbietet. Daher strebt die Sberbank die Entwicklung eines Stablecoins an, der mit dem neuen Kryptogesetz konform ist. Außerdem wurde vom Direktor des Transaktionsgeschäfts der Sberbank, Sergey Popov verkündet, dass der Stablecoin eins zu eins an den Rubel gebunden sein soll. Dabei kann der Stablecoin mit anderen Kryptowährungen getauscht werden und so einen Zugang zu Kryptowährungen für alle Russen bieten.

Putin, seine Regierung und die Duma, das russische Parlament, schaffen so einen interessanten Spagat. Denn einerseits werden die innovativen Möglichkeiten von Kryptowährungen nicht gänzlich ausgeschlossen aber gleichzeitig die Hoheit über das Zahlungsmittel, den russischen Rubel, erhalten. Russen dürfen so weiter Bitcoin Mining betreiben und in Kryptowährungen investieren, solange diese nicht für die Zahlung verwendet werden. Ein schlauer Schachzug von Putin, denn wie auch er wissen muss, kann Bitcoin selbst nicht gänzlich verboten werden.

Lesetipp: Kann Bitcoin verboten werden? – Gründe gegen ein BTC Verbot

Junge Investoren besonders an Bitcoin interessiert

Junge Investoren sind laut Aussagen von Analysten bei JPMorgan viel mehr an Bitcoin interessiert als ihre älteren Kollegen. Während dem ersten großen Lockdown im Zuge der Covid-19 Pandemie in den USA haben viele Investoren nach sicheren Anlagemöglichkeiten gesucht. Hier war das Ziel der Werterhalt und nicht die große Rendite.

Laut einer Analyse von JPMorgan betrachten junge Investoren Bitcoin weiterhin als einen sicheren Hafen, während ältere Investoren immer noch Gold bevorzugen. Sowohl die jungen als auch die älteren Investoren konnten von den großen Anstiegen bei Gold und Bitcoin profitieren. Außerdem erklärten die Analysten, dass die jüngeren Investoren Bitcoin sogar als Alternative zum US-Dollar betrachten.

Wenn die jungen Generationen jetzt schon anfangen in Bitcoin zu investieren, könnten sie spätestens bei der Vermögensverschiebung durch das Erben einen riesigen Einfluss auf den Kryptomarkt gewinnen, so die Analysten weiter. Währenddessen deuten erste Anzeichen darauf hin, dass die Korrelation zwischen Aktienmarkt und Bitcoin wieder abnimmt. Diese Nachricht ist durchweg positiv, denn je unabhängiger Bitcoin ist, desto mehr erfüllt er seinen Zweck als Wertspeicher und Absicherung.

Das war’s schon wieder mit den News2Go! Wie immer bleiben wir dran und freuen uns auf euer Feedback bei Telegram oder hier in den Kommentaren!

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[Bildquelle: Shutterstock]

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