Russland und Kryptowährungen: Kommt nun endlich eine sinnvolle Regulierung?

Die russische Regierung plant offenbar einen neuen Anlauf hin zu einer kohärenten Strategie gegenüber Kryptowährungen. Dazu gehört auch eine passende Regulierung der digitalen Währungen und des Handels mit ihnen. Und diese Regulierung soll nun kommen, laut Premierminister Mikhail Mishustin.

Der Premierminister Russlands, Mikhail Mishustin, kündigte bereits am vergangenen Donnerstag, 26. November 2020, eine neue Strategie bzgl. Kryptowährungen an. So sollen Bitcoin und Co. durch Gesetzesänderungen künftig als Eigentum gelten und somit auch unter das Eigentumsgesetz des Landes fallen.

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Die Suche nach der kohärenten Strategie bezüglich Kryptowährungen

Laut dem offiziellen Transkript Versammlung vom 26. November 2020, erwähnte Mishustin ein wachsendes Interesse an Kryptowährungen durch die russische Bevölkerung. Deswegen sieht er die russische Regierung in der Handlungspflicht.

Moskau verfolgt seit je her eine wenig zusammenhängende, zeitweise sogar fragwürdige Strategie gegenüber Kryptowährungen und den Handel mit den digitalen Währungen. Der jetzige Premierminister kommt aus der Wirtschaft und scheint zu erkennen, dass es einer umfassenden Regulierung der digitalen Währungen bedurft.

Das Interesse in Kryptowährungen steigt konstant und der Plan der Regierung ist es, die Entwicklung der Märkte mit einem passenden Rahmen zu unterstützen. Dabei sollten Besitzer dieser digitalen Währungen ihre Interessen und Rechte durchsetzen können.

Dabei sollen einerseits die Eigentumsrechte von Krypto-Besitzern in Russland gefestigt werden, andererseits aber auch Reformen der Steuergesetze erfolgen. Moskau scheint künftig Krypto-Besitzer besser schützen zu wollen und den Besitz von Kryptowährungen zeitgleich zu incentivieren.

Es sei explizit erwähnt, dass in Russland der Besitz von Kryptowährungen zulässig ist, der Handel mit Kryptowährungen jedoch als stark eingeschränkt gilt. Die Aussagen des Premierministers deuten darauf hin, dass sich an diesem Zustand bald etwas ändern könnte.

Steuergesetze sollen auf Kurs gebracht werden

Wie bereits erwähnt verfolgt Moskau bisweilen keine kohärente Strategie gegenüber Bitcoin und Co. Die Kryptowährungen sind zwar nicht verboten, allerdings machen gegenwärtige Gesetze auch keinen einladenden Eindruck. Umso wichtiger wären umfassende, sinnvolle Regulierungen.

Wir werden eine Reihe an Reformen des Steuergesetzes durchführen. Digitale Assets werden in das Eigentumsrecht implementiert, was eine bessere, rechtliche Absicherung für Besitzer nach sich ziehen wird.

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Es wäre durchaus wünschenswert, wenn Russland dem Vorbild von bspw. der Europäischen Union folgen würde, die umfassende Krypto-Regulierungen geplant hatte. Darunter auch die Gleichstellung von Kryptowährungen und traditionellen Finanzinstrumenten.

Schlusswort zur Regulierung von Kryptowährungen in Russland

Wenngleich keine Änderungen in Windeseile vonseiten Moskaus zu erwarten sind, Premierminister Mikhail Mishustin gibt zumindest schon mal die Richtung vor. Eine Richtung hin zu mehr Integration von digitalen Assets und dem Schutz von Rechten der Besitzer von Kryptowährungen in Russland. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch!

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