Um den digitalen Yuan weiter in Stellung zu bringen, zieht Peking den regulatorischen Kreuzzug gegen Bitcoin und Co. weiter eisern fort. Wer also dachte, dass der China FUD mit der größten Migration an Hashrate in der Geschichte von BTC aufhören würde, der irrt. Nun wurde ein Softwareunternehmen geschlossen, weil es mit Handel von Kryptowährungen zu tun hatte.

Wie Reuters und andere Quellen berichten, soll es am heutigen Dienstag in China zu einem neuen regulatorischen Crackdown gegen den Handel mit Kryptowährungen gekommen sein. Nicht nur räumt Peking auch weiterhin mit eisernem Vorgehen in Sachen Bitcoin-Mining in China auf, sondern geht nun auch gegen inländische Unternehmen vor, die mit Kryptowährungen zu tun haben.

Eine Außenstelle der People’s Bank of China (PBoC), also der chinesischen Zentralbank, ordnete die Schließung eines Softwareunternehmens an, weil es mit dem Handel von Kryptowährungen zu tun gehabt haben soll. Die Webseite des Unternehmens wurde zudem gesperrt. Folgt alsbald das Komplettverbot für Bitcoin und andere Kryptowährungen in Fernost?

Softwareunternehmen wird geschlossen wegen Krypto-Trading

Wie aus mehreren Quellen hervorgeht, ordnete die Außenstelle der chinesischen Zentralbank (People’s Bank of China) in Peking die Schließung eines Softwareunternehmens an, weil es mit dem Trading von Bitcoin und Co. zu tun gehabt haben soll. Die Behörden in Fernost sollen demnach die Einstellung sämtlicher Geschäftsoperationen der „Beijing Qudao Cultural Development Co. Ltd.“ angeordnet haben.

Wie aus einem Statement der Zentralbank hervorgeht, soll auch die Webseite des Unternehmens deaktiviert worden sein. Das „Bewerben“ von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in „jeglicher Form“ soll unterlassen werden. Damit zieht China den regulatorischen Crackdown rundum Bitcoin und Co. also weiter eisern durch.

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Komplettverbot von Bitcoin und Co. in China auf dem Tisch?

Mit einem weitreichenden Bitcoin-Mining-Verbot verursachte China erst jüngst die größte Migration an Hashrate in der Geschichte von BTC. Rund 50 % aller BTC Miner sind offline und versuchen die logistische Herausforderung von tausenden Mining-Geräten zu neuen Standorten zu meistern.

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Mit der jetzigen Schließung des Softwareunternehmens aus Gründen des Krypto-Tradings und der vermeintlichen Bewerbung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen heraus, zieht Peking den Griff um Krypto-Regulationen noch einmal enger. Ein Komplettverbot von Bitcoin und Co. in China ist demnach nicht mehr (wenn es das jemals war) auszuschließen.