Der Bitcoin Kurs krachte mit ordentlich Volumen am gestrigen 19. Mai 2021 von einer Tageseröffnung bei 42.849 USD auf ein zeitweises Tief bei 30.000 USD. Während Retail in Panik verfiel, mischten auch BTC Whales im Abverkauf mit, ehe Institutionen via Coinbase die günstigen Satoshis aufsammelten.

Der Bitcoin Kurs sorgte am gestrigen 19. Mai 2021 für viele wackelige Hände, während noch mehr schwache Hände ihre Satoshis auf den Markt warfen. Bei einem Drop um zeitweise mehr als 12.000 USD und einer Korrektur um mehr als 50 % seit dem aktuellen Allzeithoch bei 64.854 USD, rief die volumenstarke Abwärtsbewegung sogar BTC Whales auf den Plan.

Doch ganz gleich wie viele Verkäufer es auch gab, der BTC Preis erholte sich noch am selben Tag auf einen Tagesschlusspreis von 36.690 USD. Dabei geben Daten von Coinbase den Eindruck, dass Institutionen die günstigen Satoshis aufsammelten. Die Korrektur muss währenddessen noch nicht zwangsläufig ein Ende gefunden haben.

Bitcoin Kurs im Tageschart mit Erholungssignalen

Was war das doch für eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle gestern! Gut, nicht für alle Marktteilnehmer, aber sicherlich für einen Großteil. Denn der Bitcoin Kurs krachte in kurzer Zeit um mehr als 12.000 USD nach unten auf ein zeitweises Tief bei 30.000 USD.

Wenngleich die Korrektur mit mehr als 50 % als signifikant zu werten ist, rein charttechnisch lagen die erreichten Preisziele auf dem Tisch. Ganz gleich, wie unerwartet der Abverkauf letztendlich wirkte.

Quelle: Tradingview

Lesetipp: Bitcoin On-Chain: Glassnode Report KW 20/2021

Wie wir sehen können, schloss die gestrige Tageskerze nach dem Drop auf 30.000 USD oberhalb des 0.5 Fibonacci-Levels. Dies ist zeitgleich ein beliebter Umkehrpunkt für Preise. Das 0.618 Fibonacci-Level hat der BTC Preis dabei nicht mal berührt, was als goldenes Level bekannt ist. Demnach sollte jetzt eine Erholung auf 40.000, besser über 42.000 USD erfolgen.

Der RSI Indikator im Tageschart fiel zudem das erste Mal seit März 2020 wieder unter einen Wert von 30 und galt somit als überverkauft. Ein weiteres starkes Signal, dass eine Erholung stattfinden könnte.

BTC Whales beschleunigten den Abverkauf

Abseits der Charts sehen wir durch verschiedene On-Chain Daten, dass in der Tat neben Privatanlegern auch BTC Whales am Abverkauf beteiligt waren. CryptoQuant lieferte dafür die Daten via Twitter.

Wenn das ein abgesprochenes Spiel ist, dann gehen wir nochmal tiefer. Falls nicht, testen wir aber zumindest den Boden nochmal.

Quelle: Twitter

Die Prognose von CryptoQuant CEO Ki-Young Ju lassen wir mal so dahingestellt. Fakt ist, dass die Daten auf BTC Whales hindeuten und der Abverkauf in seinem gesamten Ausmaß durchaus nahelegt, dass hier größere Spieler mit am Werk waren, als nur Retail.

Während BTC Whales verkauften, sammelten Institutionen die günstigen Satoshis auf

Und in der Tat waren sogar noch größere Spieler beteiligt, als BTC Whales! Dies zeigen uns Daten zu Abhebungen bei Coinbase, einer Handelsplattform, welche Institutionen scheinbar recht gerne nutzen.

Quelle: Glassnode

Zeitweise betrug der Preisunterschied von anderen Krypto Börsen zu Coinbase beim Bitcoin Kurs rund 3.000 USD, was für die immense Nachfrage auf der Handelsplattform spricht. Zeitgleich stellten sich MicroStrategy CEO Michael Saylor und andere bekannte Bitcoin-Befürworter hinter die erste und größte dezentrale Kryptowährung der Welt.

Und selbst Tesla CEO Elon Musk konnte es nicht lassen und bereitete den Gerüchten um Verkäufe von BTC durch Tesla ein Ende. Tesla hätte die „Diamond Hands“.

Quelle: Twitter

Bitcoin ist noch nicht über den Berg

Wenngleich der Bitcoin Kurs Anzeichen einer Erholung zeigt, könnte die aktuell bullische Bewegung nur von vorübergehender Dauer sein. Ein weiterer Abverkauf ist denkbar, vor allem, falls BTC Whales hier größere Pläne haben sollten. Auf der anderen Seite stehen institutionelle Investoren bereit, um noch mehr günstige Satoshis aufzusammeln.