Bitcoin Investitionen in Indien steigen um 19.900 Prozent

Samuel Bormann
∙ 2 Minuten Lesezeit

Inder haben im vergangenen Jahr 19.900 % mehr in Bitcoin und Co. investiert als noch 2019. Diese enorme Steigerung der Investitionen hat Bloomberg in einem Bericht bekannt gegeben. Die genauen Daten und eine Grafik zum Investitionsverhalten der Inder lieferte die Analysefirma Chainalysis. Laut der Daten haben Inder im letzten Jahr insgesamt 38,8 Milliarden USD in den Markt von Bitcoin und Co. gepumpt.

In Indien ist der Markt der Kryptowährungen vorerst weiter keiner wirklichen Regulierung unterworfen, was sich jedoch schnell ändern könnte. Das hielt viele Inder anscheinend aber nicht davon ab, ihr Geld in Bitcoin und Co. zu stecken. Die Daten der Analysefirma Chainalysis geben auch eine weitere interessante Information: Sie schätzt, dass etwa 15 Millionen Inder am Markt teilnehmen.

Bitcoin und Co. mit enormen Wachstumsraten

Somit wuchsen die Gesamtinvestitionen in den Kryptomarkt von etwa 200 Millionen auf unglaubliche 40 Milliarden USD. In der nachfolgenden Grafik lässt sich erkennen, wie viel Geld in USD monatlich in den Markt von Bitcoin und Co. gepumpt wurde.

Quelle: Chainalysis / Bloomberg

Die Daten zeigen dabei auch, wie sich die Entscheidung des obersten indischen Gerichts positiv auf den Gesamtmarkt auswirkt. Der Supreme Court von Indien hatte eine Entscheidung der Zentralbank von Indien wieder kassiert. Diese hatte zuerst ein landesweites Verbot von Banken und Finanzinstituten beschlossen, die Services und Dienstleistungen im Kryptosektor anbieten.

Lesetipp: Bitcoin On-Chain: Glassnode Report KW 26/2021

Kryptowährungen in Indien verbreitet

Trotzdem hat diese Entscheidung keine vollständige den Investoren und Marktteilnehmern keine wirkliche Rechtssicherheit gebracht: Immer wieder haben indische Politiker im letzten Jahr zu strikteren Gesetzen und Regulationen bis hin zum völligen Verbot von digitalen Assets aufgerufen.

Trotz dieser unsicheren rechtlichen Lage durch strenge Regulierungen scheint das Interesse an Bitcoin und Co. im Land des Ganges ungebrochen, speziell in der jungen gebildeten Bevölkerung. Die Inder präferieren dabei Kryptowährungen gegenüber Gold, sagt Sandeep Goenka, Mitgründer der lokalen Exchange ZebPay. Wörtlich sagte er Bloomberg:

Sie finden es viel leichter, in Kryptowährungen zu investieren als in Gold, weil der Prozess viel einfacher ist. Du gehst online, du kaufst Krypto, du brauchst es nicht auf seine Echtheit zu prüfen, so wie du es bei Gold müsstest.

Diese Aussage zeigt ungemein deutlich, was ein riesiger Vorteil von Kryptowährungen, besonders natürlich Bitcoin, ist: Er ist leicht zugänglich, man braucht keine teuren und schweren Speicher wie Tresore und durch ihren dezentralen Aufbau sind sie sicher wie kaum ein anderer Wertspeicher. Ebenso benötigt Bitcoin keine Banken als Mittelsmann, was sich auch an dem Beispiel mit El Salvador zeigte.

Dort haben viele Menschen kein Bankkonto, die Internet- und Smartphone-Abdeckung der Bevölkerung ist dabei aber durchaus gut.

Vorteile von Bitcoin liegen auf der Hand

Gerade in der jungen Bevölkerung Indiens liegen diese Vorteile auf der Hand. So zeigt sich: Bitcoin und Co. haben so viele Anwendungsbeispiele und besitzen dadurch wesentlich mehr Chancen als Risiken.

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