Cardano-Gründer Charles Hoskinson rät Tesla-CEO Elon Musk, Bitcoin zu verkaufen und dafür in ADA zu investieren. Der CEO von IOHK erklärte jüngst, warum er glaubt, dass ADA BTC überlegen sei.

Während eines Podcasts mit Lex Fridman hat Charles Hoskinson, Mitbegründer von Ethereum und Gründer von Cardano, nun erklärt, warum er glaubt, dass ADA Bitcoin überlegen sei. In diesem Artikel wollen wir uns das mal genauer anschauen.

Elon Musk feuerte die Umweltdebatte an

Im Mai kündigte Elon Musk an, dass Tesla Bitcoin nicht mehr für Zahlungen akzeptieren werde. Der Grund dafür sei der massive Energieverbrauch, der durch das Bitcoin-Mining entsteht. Er gab an, dass er sich nach BTC-Alternativen umsehe, die weniger als 1 % der Energie von Bitcoin pro Transaktion verbauen.

Bei der Community machte sich der Tesla-CEO damit mehr als unbeliebt. Vor allem im Zuge der Green-Mining-Pläne von El Salvadors Präsidenten Nayib Bukele, wurde Musk zur Zielscheibe von Spott und Anfeindungen.

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“Cardano sollte 1. Wahl für Musk sein“

Charles Hoskinson ist der Meinung, die passende Lösung für Musks Umweltbedenken zu kennen. Er erklärte in einem Podcast mit Lex Fridman, dass ADA, Cardanos projekteigene Kryptowährung, eine der grünsten und umweltfreundlichsten digitalen Vermögenswerte sei.

Wenn Sie sich wirklich um alternative Energie, Nachhaltigkeit, Kohlenstoffreduzierung und Kohlenstoffneutralität kümmern, sollten Sie nicht in ein System investieren, in dem es keinen eingebauten Mechanismus gibt, um den Energieverbrauch einzuschränken.

Laut Hoskinson sollte sich das alternative Energieunternehmen Tesla auf einen grünen Coin wie ADA konzentrieren. Da es sich bei Cardano um ein Proof-of-Stake-basiertes Blockchain-Projekt handele, sei der Energieverbrauch im Gegensatz zum BTC-Mining überschaubar. Abgesehen von den ökologischen Bedenken, sei Bitcoin außerdem die am wenigsten programmierbare Währung.

Wenn man interessante und innovative Dinge schaffen wolle, habe man mit Bitcoin keine Möglichkeit dazu.

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Cardano für Hoskinson unschlagbar

Es ist nicht das erste Mal, dass Hoskinson Cardano auf ein Podest stellt. Bereits Ende Mai kritisierte er das Netzwerk von Ethereum. Er bezeichnete es als überbewertet. Außerdem mangele es sowohl dem Netzwerk als auch der Währung ETH an den nötigen Qualitäten, um zu bestehen. Cardano sei für ihn das bessere Blockchain-Projekt.

Musk hat in der Bitcoin-Debatte bereits zurückgerudert. Auf Twitter gab er bekannt, dass Tesla Zahlungen in BTC wieder zulassen werde, wenn eine saubere Energienutzung der Miner von über 50 % zu verzeichnen sei. Hoskinson hat den Tesla-CEO derweil auf seine Farm in Logmont eingeladen, um mit ihm „endlich eine Cardano-Konversation zu führen“.

Ob Musk dieser Einladung nachkommen wird, werden wir wohl nicht erfahren. Und falls doch halten wir Euch natürlich auf dem Laufenden!